IT-Sicherheit klingt nach einem Thema für große Unternehmen mit eigener IT-Abteilung. In der Praxis sind es aber gerade kleinere Organisationen – Arztpraxen, Therapieeinrichtungen, kleine Unternehmen – die am stärksten von unbeaufsichtigten Sicherheitslücken betroffen sind. Nicht weil sie leichtsinnig handeln, sondern weil schlicht keine Zeit und kein Budget für eine systematische Bestandsaufnahme da war.
Worum es geht
Ich helfe Ihnen, den aktuellen Stand Ihrer IT-Sicherheit realistisch einzuschätzen: Was ist gut aufgestellt, was ist lückenhaft, was sollte dringend geändert werden? Das Ergebnis ist kein Zertifikat und kein Prüfbericht im juristischen Sinne, sondern eine sachliche Einschätzung mit konkreten Handlungsempfehlungen.
Dabei geht es nicht darum, Schrecken zu verbreiten – sondern darum, Klarheit zu schaffen. Die meisten Sicherheitsprobleme in kleinen Organisationen sind behebbar, wenn man weiß, wo sie liegen.
Typische Schwachstellen in kleineren Organisationen
Aus der Praxis kennt man bestimmte Muster, die sich immer wieder zeigen:
- Passwörter werden geteilt, selten geändert oder unsicher gespeichert
- Backups existieren – aber werden nicht regelmäßig geprüft oder sind nicht wiederherstellbar
- Ehemalige Mitarbeitende oder Dienstleister haben noch Zugriffsrechte
- Geräte werden nicht aktualisiert oder nach Ende des Supports weiter genutzt
- Es gibt keine geregelte Zuständigkeit für IT-Sicherheit – „irgendwie macht das jeder selbst“
- Datenschutzrelevante Prozesse sind nicht dokumentiert
Keines dieser Probleme bedeutet, dass Ihre Organisation fahrlässig handelt. Es sind typische Zustände, die entstehen, wenn IT-Sicherheit längere Zeit nicht aktiv betreut wurde.
Was geprüft werden kann
Je nach Situation und Bedarf kann die Bestandsaufnahme folgende Bereiche umfassen:
- Geräte: Betriebssystemversionen, Updatestand, Virenschutz, Verschlüsselung mobiler Geräte
- Zugänge und Konten: Benutzerkonten, Admin-Rechte, externe Zugriffsmöglichkeiten, Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Backup: Ob Backups vorhanden, aktuell und tatsächlich wiederherstellbar sind
- Rechte und Berechtigungen: Wer hat Zugriff auf welche Daten und Systeme – und ist das noch zeitgemäß?
- Dokumentation: Gibt es Notfallkontakte, Systembeschreibungen und eine aktuelle Übersicht der eingesetzten IT?
- Verantwortlichkeiten: Ist klar, wer bei Problemen zuständig ist – intern wie extern?
Was das Ergebnis ist
Am Ende der Bestandsaufnahme erhalten Sie eine verständliche, schriftliche Einschätzung Ihrer Situation – ohne Fachsprache, ohne überflüssige Details. Dazu kommen priorisierte Empfehlungen: Was sollte zuerst angegangen werden, was kann warten, was lässt sich schnell und günstig beheben?
Dieser Bericht ist für Sie als Entscheidungsgrundlage gedacht, nicht als Bürokratie. Sie entscheiden, was als nächstes passiert – ich unterstütze Sie dabei, die sinnvollen Schritte zu gehen.
Wichtiger Hinweis
Meine Unterstützung ist technisch und organisatorisch ausgerichtet. Ich bin kein Rechtsanwalt und kein zertifizierter Datenschutzbeauftragter. Rechtliche Bewertungen – etwa zur DSGVO-Konformität Ihrer Verarbeitungstätigkeiten oder zu Meldepflichten – erfordern entsprechend qualifizierte Fachleute.
Was ich tun kann: technische Schutzmaßnahmen bewerten, organisatorische Lücken identifizieren und bei Bedarf an geeignete Spezialisten vermitteln. Das ist kein Weniger – es ist eine ehrliche Eingrenzung, damit Sie wissen, was Sie bei mir bekommen.
Wissen, wo man steht – bevor etwas passiert
Im Erstgespräch erkläre ich, wie eine Bestandsaufnahme in Ihrer Situation konkret aussehen würde – und was sie bringt. Unverbindlich und ohne Vorabkosten.